Alpine

Der 1955 von Jean Rédélé gegründete französische Sportwagenhersteller Alpine ist vor allem für ein Modell bekannt: Die Alpine A110. Der kleine und besonders leichte Zweisitzer hob den Hersteller auf die internationale Bühne durch Erfolge im Rallysport. Alpine gewann 1971 und 1973 die Rallye-Weltmeisterschaft, die damals noch eine reine Herstellermeisterschaft war. Die 70er-Jahre brachten neben sportlichem Erfolg auch Veränderungen mit sich. Renault übernahm 1973 die Aktienmehrheit und kaufte schließlich im Jahre 1978 die letzten Anteile von Firmengründer Jean Rédélé. 1976 erschien die futuristische A310 mit V6-Motor. Sie konnte allerdings nie an den Legendenstatus der A110 anknüpfen, so wie auch die später erschienene Alpine V6. In den 90er und 2000er-Jahren wurde es still um die Marke mit dem gezackten A im Logo. Erst 2014 wurde eine Kooperation der Renault-Tochter mit dem britischen Sportwagenbauer Caterham bekannt gegeben, die den Grundstein für die heutige Neuauflage der A110 legte. Zwar wendete sich Caterham recht früh von dem Projekt ab, aber das Auto wurde fertig entwickelt, und 2017 auf dem Genfer-Autosalon präsentiert. Aktuell wird die A110 mit 252 PS und mit 292 PS als S-Modell angeboten. Es ist das einzige Fahrzeug, dass der Hersteller im Werk in Dieppe produziert.

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