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Dunkle Zeiten… Lampen sind oft wenig erhellend.

Published On 22. Februar 2016 | By autonormalverbraucher | Gedanken vom Fahrersitz

Manchmal kommt’s dicke…

Nach gut 15 Jahren Dienst hat eine meiner Standlichtbirnchen am Benz ihren Dienst quittiert. „Lampe Defekt“, Informierte mich da mein Reiserechner kurz vor einer meiner 500km NRW-Fahrten.

Kann passieren sowas. Nicht weiter schlimm. Also das kaputte Birnchen der Bauform H6W ausgebaut, und als Muster erst mal eingesteckt. Ab auf die Reise, ab an die Tankstelle. Neben einigen Litern feinsten Diesels gedachte ich dort mal eben so im Vorbeigehen auch die entsprechende Glühlampe zu kaufen. Nö gab’s nicht! Blinkerbirnen, Bremslichtbirnen, H4 und H7. Sonst gibt’s an der Tanke quasi nichts, was zur Erleuchtung führt. So wurde aus en passant schnell passé.

Auf 500km habe ich gefühlt jede zweite Tankstelle angefahren (es war ja auch schließlich Sonntag, wie immer wenn mal was kaputtgeht), sogar die, die sich so großspurig „AUTOHOF“ schimpfen. Nix!

Beim wiederholten Einschalten des Fahrlichtes (Das ja zu 75% noch intakt war, und beidseitig mit Xenon strahlt) wurde dann auch noch eine Lampe in meinem Kombiinstrument zu einem elendigen Trittbrettfahrer. Wie ein feiger Deserteur siechte sie auf der gleichen Seite dahin, wo schon das Standlicht ausgefallen war. Nämlich links.

Das sieht dann so aus: (Die noch lebende Lampe erscheint auf diesem Foto merkwürdig hell)

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Nun ist es mir dennoch gelungen ein solches, offenbar obskures Leuchtmittel zu erwerben, in einer KFZ-Teileverkaufsanstalt, bei der dem Namen nach Amateure gelegentlich Unfug treiben.

Um nun nicht vollends in einen schrägen Beschwerdetext abzudriften kommt hier noch die Ankündigung:

In meiner neuen Schrauberkategorie findet Ihr demnächst die Grünschnabelanleitung: „Wie wechsle ich eigentlich eine Glühlampe am Auto?“.

Für Fortgeschrittene werde ich dann auch noch die Herangehensweise an ein MB Comand Kombiinstrument mit Ausfallerscheinungen an Beleuchtung und Displays zeigen.

 

 

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